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Schweizer Photovoltaik erreicht Netzparität

Schweizer Photovoltaik erreicht Netzparität - Kosten- und Wirkungsgradentwicklung der Photovoltaik

Kosten- und Wirkungsgradentwicklung der Photovoltaik

Schweizer Photovoltaik erreicht Netzparität – Seit vielen Jahren wurde dieser Moment von den Experten angekündigt. Nun ist es endlich auch in der Schweiz so weit, die solare Stromproduktion ist günstiger als der Strom aus der Steckdose.

Investitionen in eine hauseigene Photovoltaik-Anlage sind zwischenzeitlich eine hochrentable Kapitalanlage. Seit geraumer Zeit sind die Gestehungskosten für Photovoltaik-Strom unter den Bezugskosten ab der Steckdose gesunken. Die Netzparität wurde also erreicht.

Folgende vier Gründe sind massgeblich dafür verantwortlich
1. Stark gesunkene Produktionskosten und Überkapazitäten der Photovoltaik-Industrie
2. Deutlich gestiegener Wirkungsgrad der Photovoltaik-Module
3. Neuen rechtlichen Möglichkeiten Eigenverbrauch direkt im Objekt zu nutzen
4. Attraktive Förderung dank der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV)

Im sogenannten Eigenverbrauchsmodell wird Strom direkt ab der eigenen Photovoltaik-Anlage bezogen und nur allfällige Überschüsse in das öffentliche Netz zurückgespiesen. Da für den Eigenbezug das Netz nicht beansprucht wird sind keine Netznutzungskosten an den Versorger zu entrichten. Dies hat zur Folge, dass die Stromgestehungskosten für eine Kilowattstunde ab der eigenen Anlage deutlich unter den Einkaufpreisen am Markt liegt.

Die Risiken für Investoren sind aufgrund des tiefen Energiepreisniveaus und der tendenziell weiter steigenden Netznutzungskosten kalkulierbar gering. Mit welcher Kapitalanlage haben Sie heute noch Aussicht auf eine Rendite von 5 bis 7%? Diese Vergleichsrechnung gilt für eine angebaute Flachdachanlage auf einem bestehenden Gebäude mit etwa 20 kWp und unter dem vorsichtigen Szenario stagnierender Elektrizitätskosten. Neben dem ökonomischen besteht auch ein ökologischer Mehrwert und eine Imagegewinn.

Die per 01.01.2018 in Kraft gesetzte Energieverordnung (EnV) und dem revidierten Energiegesetz (EnG) regelt den Eigenverbrauch erstmals rechtlich neu. Eigenproduzierter Strom darf vom Produzenten selber verbraucht oder veräussert werden. Eine Eigenverbrauchsgemeinschaft (EVG) bildet sich aus dem Produzenten elektrischer Energie sowie mehreren Verbrauchern hinter dem gleichen Netzanschluss, welche elektrische Energie aus der Photovoltaikanlage (oder einer anderen Energieerzeugungsanlage) und die restliche Energie aus dem Netz des lokalen Versorgers beziehen möchte.